Jetzt lernen sie, wie alte Texte zu lesen sind

12. Apr. 2013 in Aktuelles 0 Kommentar
Der Vorstand des Heimat- und Geschichtsvereins Vettweiß begrüßte den Chef des Dürener Archivs, Helmut Krebs (l.), und die Herausgeberin des Buchs „Far away from Würselen“, Iris Gedig (3.v.r.). Gabriela Klippstein (2.v.l.), Günter Esser (3.v.l.), Franz Erasmi (2.v.r.), Dirk Hürtgen (1.v.r.) Der Vorstand des Heimat- und Geschichtsvereins Vettweiß begrüßte den Chef des Dürener Archivs, Helmut Krebs (l.), und die Herausgeberin des Buchs „Far away from Würselen“, Iris Gedig (3.v.r.). Gabriela Klippstein (2.v.l.), Günter Esser (3.v.l.), Franz Erasmi (2.v.r.), Dirk Hürtgen (1.v.r.) Bruno Elberfeld

Heimat- und Geschichtsverein Vettweiß gegründet. Hobby-Historiker stürzen sich in die Arbeit und können noch Hilfe gebrauchen. Vorsitzender ist Franz Erasmi. Unter dem Dach der Verwaltung trifft man sich regelmäßig.

Vettweiß. Für den Beobachter ergab sich bei der ersten Zusammenkunft des gerade gegründetenHeimat- und Geschichtsvereins Vettweiß ein seltenes Bild: Einträchtig nebeneinander saßen mehrere Generationen, junge Leute, das „Mittelalter“ und die Menschen, die aufgrund ihrer Lebenserfahrung als Zeitzeugen unersetzlich sind.

 

Torsten Hubin und Nadja Geuenich sprachen für die Jugendlichen im Saal. „Das Wissen unserer Vorfahren soll nicht verloren gehen“, wünschte sich Hubin. Geuenich ergänzte: „Ich interessiere mich für die Geschichte meines Heimatortes, das kann richtig spannend werden.“ 

Dass die ganze Angelegenheit auch mit Arbeit zu tun hat, darüber ließ Helmut Krebs, Archivar der Stadt und des Kreises Düren, die Zuhörer in seinem Referat nicht im Unklaren. Systematisch hangelte er sich an den sechs Fragen „wer, was, warum, wie, wo und wann?“ entlang. Bei der Neugründung eines Heimat- und Geschichtsvereins müssten, so riet der Archivar, diese sechs Fragen beantwortet werden.

Das Wer war leicht zu beantworten: der Vorstand und natürlich die 50 Mitglieder müssen in Aktion treten. Für die meisten Geschichtsinteressierten bedeute das, dass sie lernen müssen, wie alte Texte zu lesen sind und wie Quellen behandelt werden. Die Frage nach dem Was beantwortet die Ziele des Vereins.

Erste Schritte schon getan

„Aus der Geschichte lernt man, damit sich negative Ereignisse nicht wiederholen“, sagte Krebs in seinem Referat. Das Wie spricht die Realisierung der Gedanken an. Ein Geschichtsverein müsse, sagte Krebs, offen sein für alle. Seine Anliegen sollte er in jedem nur erdenklichen Medium veröffentlichen.

Erste Schritte in Richtung Archivierung und Öffentlichkeitsarbeit sind in Vettweiß schon getan, berichteten Vorstandsmitglieder, die bereits fleißig in verschiedenen Arbeitskreisen tätig sind. Die Arbeit soll an einem Ort geleistet werden, der für die Bevölkerung zugänglich ist. Der Vorsitzende desHeimat- und Geschichtsvereins, Franz Erasmi, verkündete den Mitgliedern, dass ein Ort, nämlich unter dem Dach der Verwaltung, gefunden sei. Dort wird man zu festen Terminen zusammenkommen.

Erasmi und seine Kollegen aus dem Vorstand blickten einen Schritt weiter in die Zukunft. Wenn der Vettweißer Verein in ruhiges Fahrwasser gekommen sei und seine Arbeit erledigen könne, sollen auch die anderen Orte der Gemeinde einbezogen werden. Gespannt dürfen die Bürger von Vettweiß sein, so versprachen die Akteure, was alles über den Ort, der in einer alten Urkunde schon 989 nach Christus erwähnt wurde, zutage tritt.

Der Heimat- und Geschichtsverein Vettweiß (HGV) bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Gibt es noch alte Bilder und Fotos? Totenzettel, Urkunden, Schriften? Der Verein ist dankbar für Hilfe.

(Quelle: Dürener Zeitung geschrieben von Bruno Elberfeld)

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Dirk Hürtgen

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