Die Jahre 1999 - 1900

23. Mai. 1983

Stilllegung der Bahnstrecke Düren - Euskirchen, letzter Zug um 14.30 h von Euskirchen nach Düren gefahren

[Zeittafel nach Archiv Josef Esser in Festschrift 75 Jahre VfR Vettweiß, Seite 133]

1983

Verabschiedung von Pfarrer Heinrich Hastenrath (1970 - 1983) und Einführung Pfarrer Willi Lennarz

21. Jun. 1981

Einweihung des Pfarrheims. [Informationsschrift Pfarrgemeinde St. Gereon Vettweiß von Pfarrer Willi Lennarz und Archiv Josef Esser, Band 4, Seite 229]

Oktober 1977

Eine amerik. 5 Zentner Fliegerbombe (Blindgänger) wurde bei Hubert Hoch im Hof gefunden und entschärft. [Archiv Josef Esser, Band 1, Seite 72]

17. Mai. 1977

Hauptstaatsarchiv Düsseldorf bestätigt, dass das Gemeindewappen auf ein altes Gerichtssiegel von 1550 zurückgeht, der Löwenschild deute zweifelsfrei auf den Herzog von Jülich als Landesherren. Die Madonna im Strahlenkranz könne auf das Stift St. Maria Graden zu Köln hinweisen, das nachweislich seit 1059 den grundherrlichen Zehnt in Vettweiß besaß. Denkbar wäre auch ein Marienpatrozinium der Pfarrkirche. [Schriftstück Hauptstaatsarchiv Düsseldorf in Archiv Josef Esser, Band 4, Seite 32]

10. Mär. 1977

Entschärfung einer amerik. Fliegerbombe bei Hubert Hoch unter dem Stallboden. [Archiv Josef Esser, Band 1, Seite 72]

01. Okt. 1976

Eröffnung des neuen Kath. Kindergartens in der Schulstraße. [Zeittafel nach Archiv Josef Esser in Festschrift 75 Jahre VfR Vettweiß, Seite 133]

01. Mai. 1976

Einweihung Schützenhalle St. Gereon-Schützenbruderschaft Vettweiß-Kettenheim. [Chronik der Schützenbruderschaft]

08. Mär. 1975

Richtfest beim Bau der Schützenhalle. [Chronik der Schützenbruderschaft]

21. Sep. 1974

Baubeginn Schützenhalle der St. Gereon-Schützenbruderschaft Vettweiß-Kettenheim 1848 e.V. [Chronik der Schützenbruderschaft]

16. Feb. 1974

Offizielle Einweihung der Hauptschule Vettweiß unter Rektor Karl-Heinz Krumbach (1973 - 1990), der Unterrichtsbeginn erfolgte aber bereits am 15.10.1973 [Archiv Josef Esser, Band 4, Seite 255, Programmheft 40 Jahre Hauptschule, Seite 3]

15. Okt. 1973

Der Schulunterricht an der Hauptschule wird aufgenommen. Beteiligt waren Gemeindebürgermeister Dr. Heinz Steinmann, Gemeindedirektor Matthias Schick, Ortsvorsteher Josef Esser, Schuldirektor Karl-Heinz Krumbach und Pfarrer Heinrich Hastenrath. [Gemeindegeschichte Vettweiß: Internet vom 17. Dezember 2012 und Informationsschrift Hauptschule Vettweiß, Archiv Esser, Band 4, Seite 255 und Zeittafel nach Archiv Josef Esser in Festschrift 75 Jahre VfR Vettweiß, Seite 133]

01. Jan. 1972

Kommunale Neugliederung und Zusammenschluss der damaligen Großgemeinden Müddersheim und Vettweiß zur Gemeinde Vettweiß und Eingliederung der Gemeinde Füssenich in die Stadt Zülpich. Die Gemeinden Vettweiß und Müddersheim werden zu der neuen Gemeinde Vettweiß zusammengeschlossen und diese besteht dann aus 11 Ortschaften. Das Amt Vettweiß ist damit aufgelöst. [Info Heft Gemeinde Vettweiß 5. Auflage und Gemeindegeschichte Vettweiß ]

15. Jun. 1971

Beginn der Bauarbeiten zur Erstellung eines Hauptschulzentrums in Vettweiß

[Gemeindegeschichte Vettweiß: Internet vom 17. Dezember 2012 und Archiv Esser, Band 4, Seite 255]

1970

Zwei Lehrer möchten in ihren Wohnungen elektrische Nachtspeicherheizungen installieren lassen und benötigen dazu die Genehmigung. Dem Antrag kann laut Amtsdirektor Braun nicht zugestimmt werden, da das Stromnetz von Vettweiß die nicht zulasse. Unverständlich für alle, dass das RWE im Jahre 1970 dies nicht auf die "Reihe" bekomme, beschämend für den Großkonzern [Schulchronik Grundschule 1949 -1996]

01. Jul. 1969

Der Gebietsänderungsplan zur Neugliederung von Gemeinden des Kreises Düren tritt in Kraft. Es entstanden die drei Gemeinden Vettweiß mit Froitzheim, Ginnick, Soller, Jakobwüllesheim, Kelz und Vettweiß sowie Müddersheim mit Lüxheim, Gladbach, Müddersheim, Disternich und Sievernich und schließlich Füssenich mit Juntersdorf, Geich und Füssenich

[Gemeindegeschichte Vettweiß: Internet vom 17. Dezember 2012]

1968

Um das Anbringen von Wäscheleinen für Dienstwohnungen der Lehrer ging es in einer Gemeinderatssitzung.

Die Lehrer hatten, wie es sich gehört, einen entsprechenden Antrag gestellt. Wäscheleinen kaufen und anbringen war in Vettweiß nicht so einfach. Gemeiderat befasst sich mit der Sache, beschließt aber nicht sogleich und nimmt die Sache sehr ernst.

Der Rat beauftragt den Bauausschuss, sich der Sache anzunehmen und zu prüfen, welche Art von Wäscheleinen am zweckmäßigsten sei. Das Votum des Ausschusses soll dann bei der nächsten Sitzung beraten werden. Hier wurde nach dem Motto gehandelt: Warum einfach, wenn es auch umständlich geht.

Kommentar der Zeitung: Wenn die Gemeindevertreter keine anderen Sorgen um die Gemeinde haben als Wäscheleinen an den Lehrerdienstwohnungen, kann man sie nur beglückwünschen.

[Schulchronik Grundschule 1949 - 1996]

03. Jun. 1967

Platzeinweihung des VfR Vettweiß 1919 e.V. und Sportwoche vom 04. -10.06.1967. [Archiv Josef Esser, Band 2, Seite 43]

24. Mai. 1967

Der Innenminister genehmigt der Gemeinde Vettweiß die Führung von Wappen, Siegel und Banner. [Urkunde IM NW vom 24.05.1967]

14. Mai. 1967

Zu Pfingsten starb der Brudermeister der St. Gereon Schützenbruderschaft Johann Malsbenden im Alter von 76 Jahren. Seit 1928 war er Mitglied des Kirchenvorstandes und seit 1951 dazu noch Kirchenschweizer und Brudermeister in den Prozessionen der Pfarrgemeinde [Chronik der Pfarrgemeinde St. Gereon, Seite 59].

Unsere Dreifaltigkeitskapelle, die alljährlich am Dreifaltigkeitstag das Ziel einer großen Bittprozession ist, wird instandgesetzt: Neues Schieferdach und neuer Anstrich. Zu Kosten von 7.000,- DM gibt das Bistum einen Zuschuss von 5.000,- DM. Am 13.07.1967 enden die Eintragungen in der bisher zitierten Chronik [Chronik der Pfarrgemeinde St. Gereon, Seite 59]

1967

Am Rosenmontag veranstalten die Schulkinder in Vettweiß zum ersten Mal einen Rosenmontagszug. Auf dem Zugweg, der dem heutigen Weg ähnelt, wurden sie vom Tambour- und Bläsercorps Vettweiß begleitet [Schulchronik Grundschule 1949 - 1996]

1966

Es kann kanalisiert werden, der Bewilligungsbescheid der Regierung liegt vor [Schulchronik Grundschule 1949 - 1996]

1965

Die Firma Latz aus Düren liefert einen neuen Läufer für den Chorraum unserer Kirche zum Preis von 970 ,- DM [Chronik der Pfarrgemeinde St. Gereon, Seite 58]

1965

Sportheim des VfR Vettweiß 1919 e. V. wurde gebaut und 1987 renoviert. [Archiv Esser, Band 2, Seite 40]


Der Gemeinderat hofft, dass im kommenden Jahr mit dem Bau der Leichenhalle begonnen wird [Schulchronik Grundschule 1949 - 1996]


 "Keine Ziege mehr im Dorf." Verwundert äußerte sich ein Ratsvertreter darüber, dass für die Ziegenbockstation im Haushaltsplan ein Betrag von 50 DM aufgeführt sei, wo es doch im Dorf keine einzige Ziege mehr gebe. Amtsdirektor Braun belehrte, dass der Betrag an den Kreis abgeführt werden müsse, da dieser für die Zuchttierhaltung zuständig sei. Meinte einer der Ratsherren: "Dann macht der Kreis ein gutes Geschäft, wenn er von über 70 Gemeinden Beiträge kassiert und vermutlich im ganzen Kreis nicht ein Ziegenbock mehr steht. [Schulchronik Grundschule 1949 -1996]

August 1964

Inbetriebnahme des neuen Bahnhofs. [Zeittafel nach Archiv Josef Esser in Festschrift 75 Jahre VfR Vettweiß, Seite 132]

1963

Dir Firma Steffens aus Köln-Lindenthal legt eine Lautsprecheranlage in der Kirche an [Chronik der Pfarrgemeinde St. Gereon, Seite 58]

1963

Das Ziegeldach unserer neuen Kirche, das den häufigen Stürmen nicht standhielt, wird durch ein Schieferdach sturmsicher gemacht. Die Firma Breuer aus Setterich führte die Arbeiten zu einem Kostenpunkt von 80.000,- DM durch, das Bistum gab einen Zuschuss von 70.000,- DM [Chronik der Pfarrgemeinde St. Gereon, Seite 58]

Der Kirchplatz wird durch die Firma Schneiders aus Düren-Stepprath für einen Kostenpunkt von 12.000,- DM neu gestaltet. Das Bistum und die Zivilgemeinde gaben als Zuschuss je 5.000,- DM [Chronik der Pfarrgemeinde St. Gereon, Seite 58]

1963

Alter Bahnhof wurde abgerissen. [Zeittafel nach Archiv Josef Esser in Festschrift 75 Jahre VfR Vettweiß, Seite 132]

26. Jun. 1962

Visitation und Spendung der heiligen Firmung für 124 Firmlinge durch H. H. Weihbischof Josef Buschkremer aus Aachen [Chronik der Pfarrgemeinde St. Gereon, Seite 57]

01. Jan. 1962

Dem Bewerber Peter Scheufens aus Höngen wird die hiesige Küster-Organisten-Chorleiterstelle übertragen. Sein Vorgänger Josef Wilbertz übernahm eine Stelle in Gürzenich [Chronik der Pfarrgemeinde St. Gereon, Seite 57]

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