Die Jahre 1999 - 1900

17. Feb. 1961

Todesanzeige: Apotheker i. R. Anton Runte, Vettweiß, † 12. Februar 1961 "im Alter von 75 Jahren" [Quelle: Stadt- und Kreisarchiv Düren, Vettweiß in der Presse, DZ 41/89]

1961

Gründung der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) in Vettweiß. [Informationsschrift Pfarrgemeinde St. Gereon Vettweiß von Pfarrer Willi Lennarz und Archiv Josef Esser, Band 4, Seite 229]


Als Kunstwerk des Monats August präsentierte das Leopold Hoesch Museum in Düren zwei Altar-Engel aus der Dreifaltigkeitskapelle, die wahrscheinlich gegen Ende des 17. Jahrhunderts (Inschrift 1680) errichtet wurde [Schulchronik Grundschule 1949 - 1996]

16. Okt. 1960

Anlässlich eines Familienabends wurde noch etwas zum vorjährigen Familienabend nachgetragen: Pfarrer Rütten würdigte zum Abschied unseres langjährigen Chorleiters Hubert Peil dessen Verdienste. Er übernahm nach seiner ückkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft im Jahr 1948 die Leitung des Kirchenchors in Vettweiß und führte ihn zu beachtlichen Leistungen. Der Chor steht heute unter der Leitung seines Neffen, des Küsters und Organisten Josef Wilbertz und zählt 15 Sängerinnen und 17 Sänger [Chronik der Pfarrgemeinde St. Gereon, Seite 57]

08. Jun. 1960

Für die Sendereihe "Kirchenorgeln unserer Heimat" kam schon vor längerer Zeit der Sendewagen des WDR nach Vettweiß, um in der Kirche Tonaufnahmen mit unserer neuen Orgel zu machen, die dann auch gesendet wurden [Chronik der Pfarrgemeinde St. Gereon, Seite 56]

1960

Durch die Firma Theodor Mahr & Söhne aus Aachen wurde eine vollautomatische Ölheizung in unserer Kirche installiert. In Kirche und Sakristei wurden die Fensterbänke mit Platten durch die Firma Fliesen-Freyer aus Düren versehen. Die Firma Hubert von Birgelen aus Dremmen führte den Fugenputz an den Außenmauern der Kirche aus [Chronik der Pfarrgemeinde St. Gereon, Seite 55]

1960

Schließung der Molkerei. [Zeittafel nach Archiv Josef Esser in Festschrift 75 Jahre VfR Vettweiß, Seite 132]


Durch ein Rundschreiben sollen alle Bürger von Vettweiß aufgefordert werden, mit einer freiwilligen Spende zur Errichtung eines Ehrenmals für die Gefallenen und Vermissten beizutragen. Für den Rheinischen Braunkohlenbergbau ließ eine Siedlungsgesellschaft an der Zülpicher Straße Siedlungshäuser errichten. [Schulchronik Grundschule 1949 - 1996]

16. Aug. 1959

Einweihung einer neuen Fahne "Maria, Königin des Friedens" [Chronik der Pfarrgemeinde St. Gereon, Seite 55]

15. Feb. 1959

Bis 01.03.1959 erfolgte in unserer Pfarrgemeinde eine große Volksmission, die sich reger Beteiligung erfreuen konnte. Die Predigten hielt P. Gottfried Heppener, Missionar [Chronik der Pfarrgemeinde St. Gereon, Seite 53]

09. Nov. 1958

Der Borromäus-Verein im Pfarrhaus stellte eine große Anzahl wertvoller Bücher aus und viele Bücher wurden auch gekauft [Chronik der Pfarrgemeinde St. Gereon, Seite 53]

27. Okt. 1958

Die vier letzten Ordensschwestern verlassen Vettweiß. Sie erwarben sich großes Ansehen in der Bevölkerung, waren sie doch in aufopfernder Weise im Krankenpflegedienst tätig, sie betreuten alte und alleinstehende Menschen in ihrem kleinen Altenheim sowie Kinder im Kindergarten und Jugendliche in ihrer Nähschule. [Zeittafel nach Archiv Josef Esser in Festschrift 75 Jahre VfR Vettweiß, Seite 132]

26. Okt. 1958

Der Pfarrkirchenchor und die Pfarrjugend veranstalteten einen Familienabend, der außerordentlich gut besucht war und großen Anklang fand. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden die Ehrwürdigen Schwestern des St.-Josefs-Hauses feierlich verabschiedet. Pfarrer Rütten dankte herzlich für ihr aufopferndes Wirken in der Gemeinde. Die letzten vier Ordensschwestern von der Genossenschaft der Cellitnnen werden vorerst in ihr Mutterhaus, Marienkloster in Niederau, zurückkehren. 40 Jahre hindurch war das St.-Josefs-Haus ein Mittelpunkt christlicher Caritas. Seit dem Jahr 1919 wirkten hier die Schwestern der christlichen Liebe aus Heiligenstadt bis sie im Jahre 1945 von den Cellitinnen aus Niederau abgelöst wurden [Chronik der Pfarrgemeinde St. Gereon, Seite 52]

15. Mai. 1958

Am Fest Christi Himmelfahrt war ein freudiger Tag für die ganze Pfarrgemeinde. In einer kirchenmusikalischen Feierstunde wurde unsere neue Orgel, erbaut von der Orgelbauanstalt Karl Bach aus Aachen, durch H. H. Dechanten Hamacher geweiht. Domorganist H. Voss aus Aachen ließ die Register der Orgel erklingen. Der Kirchenchor unter der Leitung von Herrn Peil umrahmte die Feier durch Gesänge [Chronik der Pfarrgemeinde St. Gereon, Seite 51 - 52].

In diesem Jahr wurde auch der Kindergarten umgebaut und erweitert. Die Pläne hatte der Architekt Wolfgang Christoffels ausgearbeitet. Die Kosten beliefen sich auf 31.000,- DM [Chronik der Pfarrgemeinde St. Gereon, Seite 52].

Eine Schul-Legende geht in Pension. Mit Erreichen der Altersgrenze scheidet Frau Gertrud Mang aus dem Schuldienst aus. Sie unterrichtete seit 1915 an der Vettweißer Volksschule. [Zeittafel nach Archiv Josef Esser in Festschrift 75 Jahre VfR Vettweiß, Seite 132]


Zum Dekanat Vettweiß gehören 10 Pfarren. [Kirchenzeitung für das Bistum Aachen vom 06. November 1966, Archiv Josef Esser, Band 4, Seite 231]


In Vettweiß ist es Brauch, dass die "Abc-Schützen" Ostern bei der Einschulung zur Erinnerung an diesen Tag ein Obstbäumchen pflanzen. Die Gemeinde stellte deshalb 26 Schulneulingen die Obstbäumchen zur Verfügung [Schulchronik Grundschule 1949 - 1996]

04. Jun. 1957

Zum ersten Mal nach dem Krieg trat ein Mädchen aus unserer Pfarre in ein Kloster ein. Käthe Wollersheim, jetzt Schwester Benedikta, wurde im Kloster zu Niederau feierlich eingekleidet [Chronik der Pfarrgemeinde St. Gereon, Seite 48]

22. Apr. 1956

Mädchen und Jungfrauen unseres Dekanates kamen zu einem Einkehrtag im hiesigen St. - Josefs - Haus zusammen. Die Leitung hatte Prof. Dr. Dreissen aus Aachen. Im Laufe des Jahres wurden zwei vorhandene Holzplastiken - Heil. Herz Jesu und Mutter Gottes mit Kind - in den Langenbroicher Werkstätten für religiöse Kunst renoviert. In den Glasmalerei Werkstätten wurden die Apostelfenster für unsere Pfarrkirche von der Firma Rob. Heimel, Köln-Zollstock, entworfen [Chronik der Pfarrgemeinde St. Gereon, Seite 47]

1955

„Im Tal“ wird im Dezember mit dem Bau einer Gemeinschaftsbadeanstalt und Waschanstalt begonnen. Schließung der Badeanstalt 1961

[Zeittafel nach Archiv Josef Esser in Festschrift 75 Jahre VfR Vettweiß, Seite 132]

09. Dez. 1954

Es wurde damit begonnen, den Betonboden im Innern der Kirche mit Platten zu belegen [Chronik der Pfarrgemeinde St. Gereon, Seite 44]

30. Nov. 1954

Die Pfarrgemeinde gedachte wie alljährlich der Toten des Fliegerangriffs am 30.11.1944 und zugleich auch aller Gefallenen und Vermissten des 2. Weltkrieges. Zu den bereits im Buch eingetragenen Opfern wurden nun auch die Namen der Toten und vermissten Soldaten aufgeschrieben [Chronik der Pfarrgemeinde St. Gereon, Seite 44]

17. Nov. 1954

Eine von H. H. Bischof Johannes Josef van der Velden angeordnete Wallfahrt nach Aachen und Moresnet für unser Dekanat fand unter Beteiligung von 130 Pfarrangehörigen statt [Chronik der Pfarrgemeinde St. Gereon, Seite 44]

14. Sep. 1954

Drei neue Glocken vom Bochumer Verein A.G. kamen hier an und wurden am 19.09.1954 von Herrn Dechant Hamacher aus Gladbach feierlich eingeweiht. Die Daten der Glocken wurden wie folgt festgehalten:

Glocke I (Durchmesser 1510 mm, Guss-Nr. 5256), Glocke II (Durchmesser 1260 mm, Guss-Nr. 5254) und Glocke III (Durchmesser 1110 mm, Guss-Nr. 5253).

Der Glockenklang wurde vom Musikwissenschaftler Dr. Dormann aus Wattenscheid geprüft und zur Abnahme empfohlen [Chronik der Pfarrgemeinde St. Gereon, Seite 41 - 43]

22. Apr. 1954

Mädchen und Jungfrauen unseres Dekanates kamen zu einem Einkehrtag im hiesigen St.-Josephs-Haus zusammen. Die Leitung hatte Prof. Dr. Dreissen aus Aachen. Im Laufe des Jahres wurden zwei vorhandene Holzplastiken - Heil. Herz Jesu und Mutter Gottes mit Kind - in den Langenbroicher Werkstätten für religiöse Kunst renoviert. In den Glasmalerei Werkstätten wurden die Apostelfenster für unsere Pfarrkirche von der Firma Rob. Heimel, Köln-Zollstock, entworfen [Chronik der Pfarrgemeinde St. Gereon, Seite 47]

Herbst 1953

Der Turm der Kirche wird fertiggestellt. Der Kirchturmhahn hält einem etwas stärkeren Sturm nicht stand und knickte nur 19 Tage nach der Montage ab. [Zeittafel nach Archiv Josef Esser in Festschrift 75 Jahre VfR Vettweiß, Seite 132]

09. Aug. 1953

Pfarrer Hermann Rütten beging sein 25-jähriges Dienstjubiläum unter reger Beteiligung des Dorfes. Im Sommer wurde eine neue Holzdecke im Kirchenschiff eingezogen. Die Firma Matthias Esser aus Vettweiß führte die Arbeiten aus [Chronik der Pfarrgemeinde St. Gereon, Seite 39]

02. Aug. 1953

Der Kirchenchor unternahm einen Ausflug in die Eifel und sang bei der heiligen Messe in Vossenack. Nach Besichtigung des Heldenfriedhofes weilte man in den Orten Imgenbroich, Monschau und Rurberg [Chronik der Pfarrgemeinde St. Gereon, Seite 38]

07. Jun. 1953

Die Mädchen machten eine Wallfahrt nach Marienstatt im Westerwald [Chronik der Pfarrgemeinde St. Gereon, Seite 38]

23. Mai. 1953

Erneut fand eine Gottbekenntnisfeier der kath. Jugend in unserer Kirche für das gesamte Dekanat statt [Chronik der Pfarrgemeinde St. Gereon, Seite 38]

01. Mär. 1953

In der Kirche wurde eine St.-Josephs-Statue eingeweiht und aufgestellt. Es handelt sich um eine Holzplastik und wurde von einem Kevelaer Künstler geschaffen [Chronik der Pfarrgemeinde St. Gereon, Seite 37]

07. Sep. 1952

Im Kloster wurde ein Einkehrtag für Brautleute gehalten, am 14.09. ein Einkehrtag für Mädchen über 18 Jahre und am 19.09.1952 für Mädchen von 15 - 18 Jahre [Chronik der Pfarrgemeinde St. Gereon, Seite 37]

16. Jun. 1952

Bischöfliche Visitation durch den H. H. Weihbischof Dr. Friedrich Hünermann und Firmung für 125 Firmlinge [Chronik der Pfarrgemeinde St. Gereon, Seite 37]

02. Jun. 1952

Die Gottbekenntnisfeier der deutschen katholischen Jugend war für das Dekanat Vettweiß in unserer Kirche. Die Feierstunde stand unter dem Gedanken "Unseres Volkes Heil ist der Herr" [Chronik der Pfarrgemeinde St. Gereon, Seite 37]

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