Bomben über Vettweiß und der Schutzengel des jungen Gabriel Falkenberg

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Gabriel-FalkenbergGabriel FalkenbergErinnerungen des Zeitzeugen

Gabriel Falkenberg

 

Gerne komme ich dem Wunsch des Heimat- und Geschichtsverein Vettweiß nach, meine Erinnerungen bis zum Ende des 2. Weltkrieges präsent zu machen, damit sie der Nachwelt erhalten bleiben. Als Sohn der Eheleute Johann Wilhelm und Agnes Falkenberg, geb. Wergen, wurde ich im Jahre 1928 geboren.

Mein Elternhaus war auf der Hauptstraße Nr. 27 (heute Gereonstraße 55), von wo aus meine Eltern ihren Landwirtschaftsbetrieb ausübten. Zu meinen Geschwistern zählte mein älterer Bruder Hermann, Schwester Anneliese sowie mein jüngerer Bruder Johann Sebastian.

Wie fast alle Vettweißer Kinder besuchte auch ich den damaligen Kindergarten der Schwestern im "Kloster", dem noch eine Näh- und Kochschule angegliedert war, sowie die Schwestern auch in der Krankenpflege tätig waren.

1935
Einschulung im Schulgebäude an der heutigen Schulstraße bei, wie könnte es anders sein, Frau Mang.

1939
Wechsel auf die Mittelschule in Zülpich. War der Weg nach Zülpich in den ersten Jahren noch einigermaßen gefahrlos zu bewältigen, so wurde es mit der Zeit doch recht gefährlich, da Tiefflieger der Amerikaner und der Engländer immer öfter auftauchten und die Züge auf der strategisch wichtigen Bahnstrecke unter Beschuss nahmen und bei diesen Angriffen auch Einzelpersonen nicht verschonten. Den Zügen, die Personen und den Nachschub transportierten, war zum Schluss immer ein Waggon angehängt, auf dem Abwehrgeschütze montiert waren.

1944
Doch ab August 1944 wurde die Gefahr für den Weg nach Zülpich derart gefährlich, dass der Schulbesuch der auswärtigen Schüler ausgesetzt wurde. Im September wurden die 15- und 16 jährigen aufgerufen zur Verteidigung des Vaterlandes ihren "Beitrag" zu leisten. Um Panzergräben auszuheben, wurden wir nach Herzogenrath verfrachtet und in einer Schule untergebracht. Doch die Front rückte unaufhörlich näher und jedem war bewusst, dass das Ende des Krieges abzusehen war. Eine öffentliche Äußerung diesbezüglich hätte vermutlich schlimmste Folgen für Leib und Leben haben können.
Die Lage wurde von Tag zu Tag gefährlicher, so dass ich mich aufmachte und zu Fuß Vettweiß erreichte. Eine Einweisung in ein bei Nörvenich befindliches Soldatenlager konnte ich dank einer zwischenzeitlich aufgetretenen Krankheit vermeiden oder aufschieben. Dieses Lager wurde um diese Zeit von Lightnings (Tiefflieger) derart angegriffen, dass der Tod vieler junger Leute und Soldaten zu beklagen war.

Einberufungsbefehl
Und dann kam er doch noch: Der Einberufungsbefehl. Zum 1. November hatten sich einige Vettweißer Jugendliche, Namen sind mir außer Andreas Schink, der in der Hauptstraße Nr. 49 (Straßenseiten wurden fortlaufend nummeriert, heute Gereonstraße Nr. 79) wohnte, leider nicht mehr geläufig, in Düren in der Riemann-Kaserne zu melden.
Eingekleidet in teilweise tschechische Uniformen mit übergroßem deutschem Stahlhelm wurden wir dem dortigen Wachbataillon zugeteilt, wobei wir an der Kaserne ohne Gewehr "Wache schieben" mussten und durch "Kurzausbildung" auf einen Fronteinsatz vorbereitet wurden. Am 9. November erfolgte die Vereidigung der 16jährigen. Kaum zu glauben. Da aber an diesem Tag auch des "hohen Führers der Hitler-Jugend" Paul Tewelli mit einer Ehrenwache auf dem Dürener Friedhof gedacht wurde, sollte für die dazu abkommandierte Wache die Vereidigung nachvollzogen werden. Auch ich gehörte dazu. Doch diese Vereidigung verzögerte sich, sehr zu meinem Glück, wie sich später herausstellte.

16. November 1944.
Der Angriff auf Düren.
Morgens klares Wetter, gefolgt von Sonnenschein.
Tage vorher herrschte immer schlechtes Wetter, meistens regnerisch und neblig trüb. Es war nach 15 Uhr und gerade Essensausgabe, als sich durch tiefes Grollen eine anfliegende Bomberflotte ankündigte. Der Lärm war irgendwie anders, gemessen am Lärm von Fliegerverbänden, die unsere Region auf Bombardierung innerdeutscher Städte überflogen. Doch diesmal war Düren das ausgemachte Ziel der Engländer, die den amerikanischen Vormarsch aus der Luft unterstützten. Das Inferno begann. Eine unbeschreiblich große Bombenlast entlud sich über der Stadt. Gewaltige Erschütterungen, die Erde bebte regelrecht. Es war, als würde das Bombardement niemals enden wollen. Schockstarre und Verwirrungen bei den Kameraden blieben nicht aus. Jeder versuchte sich irgendwie in Sicherheit zu bringen. Ungefähr 30 Minuten dauerte die Bombardierung. Als wir uns danach aus der Deckung trauten, tat sich uns das Bild eines Ruinenfeldes von unermäßlichem Ausmaß auf. Ein Feuersturm über Düren, es war die lodernde Hölle, gewaltige Rauch- und Staubwolken hingen in der Luft.

Wir aber hatten Glück im Unglück. Von den ganzen Gebäudeeinheiten der Riemann-Kaserne war nur ein Block getroffen worden, wogegen die PanzerKaserne fast völlig zerstört war.
Es gab jetzt nur noch einen Gedanken: Ab nach Hause, quer durch die angrenzenden Felder Richtung Vettweiß. Schon drohte das nächste Ungemach.
Eine vermutlich in der Region um Köln stehende deutsche Geschützeinheit hatte bei einem englischen Bomber einen Volltreffer gelandet, so dass dieser versuchte das Unmögliche zu vermeiden, den Absturz aber nicht verhindern konnte. In unmittelbarer Nähe zu uns explodierte das Flugzeug, es "regnete" Flugzeugteile. Einmal mehr kamen wir unbeschädigt davon.
Auf der Straße nach Stockheim war ein nicht enden wollender Flüchtlingsstrom aus der brennenden Stadt auszumachen. Glücklich erreichten wir Vettweiß, was meine Eltern glücklich stimmte.

Am Abend nochmals nach Düren, der brennenden Stadt entgegen, um meine Privatsachen zu holen, was schließlich unbehelligt gelang. Es herrschte ausgemachtes Chaos. Eine Katerlandschaft von einmaliger Trostlosigkeit tat sich auf. Die Tatsache, dass die vorher angesprochene "Ehrenwache" nicht vereidigt war, wäre bei Aufgreifung durch die Feldgendarmerie (im Jargon auch "Kettenhunde genannt) als unerlaubtes Entfernen von der Truppe nicht zu bewerten gewesen denn auf unerlaubtem Entfernen von der Truppe stand unweigerlich die Todesstrafe.
Nach Tagen erkrankte ich an einer eitrigen Mandelentzündung, die mich, da Arztbesuche in diesen Tagen undenkbar waren, an Bett fesselten und nur mit "Hausmitteln" behandelt wurden.
So auch am 30.November. Mein Vater war zusammen mit meinem Bruder Hermann schon früh mit Rübenwagen (Knollenwagen), mit eisenbereiften Rädern und gezogen von 2 Pferden auf dem Weg nach Walberberg in der Nähe von Brühl.
Mein Bruder war während des Russland-Feldzuges derart schwer verwundet worden, dass er nur noch diensttauglich für eine Heimatkompanie war. So war er einer Aufsichtskompanie der Wehrmacht in Bessenich zugeteilt, die dort ein Lager mit französischen Kriegsgefangenen bewachen musste, und der an diesem 30. November Urlaub hatte. Meine Mutter war außer Haus und mein jüngerer Bruder Sebastian spielt mit seinem Freund Heinrich Rittmeyer im Hof.

Bombenangriff auf Vettweiß.
Gegen 11 Uhr passierte es und mein erster Gedanke war, als ich krankheitsbedingt aus dem Bett sprang und den in Düren erlebten Angriff noch nicht "verarbeitet" hatte, bitte, bitte nicht schon wieder. Raus aus dem Bett, rein in unseren Keller, wo mich Panik erfasste und ich sogleich wieder aus dem Keller flüchtete. Der Angriff dauerte nur wenige Minuten, doch die Wirkung war bekanntlich fatal.

Ich möchte hier einmal eine kurze Lagebeschreibung vermitteln. Wenn Sie heute in der Gereonstraße vor dem Grundstück - Hausnummer 55 stehen, befand sich links neben der Einmündung der Schützenstraße das Gebäude der Sparkasse mit dahinter liegendem Saal. An den Saal grenzte ein Wohnhaus, das von der Familie Wollersheim bewohnt war. Links, in Anlehnung an die Sparkasse, stand mein Elternhaus (damalig Hauptstraße Nr. 27) mit Toreinfahrt und in dessen Verlängerung sich Stallungen befanden. Daneben, mit der Nr. 25, das Haus meiner Großmutter und meiner Tante Agnes. Auf dem noch freien Teil des Grundstückes hinter der Scheune hatten wir eine Art Bunker als Schutzraum für "alle Fälle" ausgehoben.

p181kelsp7f111jc41nfol9u1ef04Die Zerstörung war unvorstellbar. Die Sparkasse, der Saal sowie das Grundstück der Familie Heinrichs (heute Nr. 57) hatten Treffer erhalten. Im Saal waren Fremdarbeiter aus der Ukraine untergebracht. Durch die schweren Erschütterungen waren die darin befindlichen Öfen umgefallen und hatten die als Schlafunterlagen verwendeten Strohsäcke in Brand gesetzt. Das Feuer griff auch auf das angrenzende Wohnhaus über, welches auch völlig abbrannte. Zusammen mit meiner Mutter konnten wir aus unserem auch in Mitleidenschaft gezogenem Wohnhaus noch viele Gegenstände, auch Dank der Hilfe von Soldaten, retten.

p181kem49mk2pdtt8e411dq1lt9bJetzt setzte die Suche nach meinem Bruder ein, den ganzen Abend bis tief in die Nacht. Er war nirgendwo zu finden. Erst als wir früh am anderen Tag die Suche fortsetzten, fanden wir ihn tot vor dem Eingang zu unserem kleinen Bunker, in dem er sicherlich noch Schutz finden wollte oder wo ihn die Druckwelle der Explosionen hingeschleudert hatte. Auch sein Spielkamerad Heinrich fand den Tod.

Eine vor Wochen getroffene Entscheidung auf Evakuierung kam nunmehr für meine Mutter nicht mehr in Frage. Da waren auch keine langen Diskussionen hilfreich. Doch wohin sollten wir ziehen? Es wird nun so manchen verwundern, aber wir zogen um in unsere Feldscheune. Mit Strohballen wurde improvisiert. Außerhalb der Scheune stand auf einem großen Hoftor unser Herd, der gleichwohl unsere Küche und einzige Wärmequelle war und schliefen in einem abgetrennten Teil der Scheune. Da wir Bettzeug aus unserem Hause retten konnten, wurde es uns in der Nacht nicht allzu kalt. Wohlgemerkt, man schrieb den Monat Dezember.

Unser Vieh, 3 Kühe und 4 Pferde konnten wir dankenswerterweise im Fronhof bei Lambert Courth unterbringen, welches auch dort mit versorgt wurde. Dadurch waren wir ernährungsmäßig einigermaßen versorgt.

Weihnachtsfest
Gefeiert kann nicht der gegebene Ausdruck sein, nein, es war der Situation angepasst und wie für alle Menschen in Not mehr als erbärmlich. Noch erbärmlicher aber war mein Gesundheitszustand, der sich stetig verschlechterte und auch noch in Gelenkrheumatismus umgeschlagen war. Durch meinen Bruder gelangte ich zu einem Arzt im Gefangenenlager Bessenich, von dem ich wenigstens eine Salbe zur Linderung erhielt. Wenigstens etwas. Auch die Besuche meiner Freunde Hans Reufsteck und Heinrich Wolkenart ließen für manche Stunden die Schmerzen vergessen.
Es nutzte alles nichts, ein Umzug musste her, den unmöglichen Zustand zu beenden. Mit Schwester Anneliese zog ich in das zu dieser Zeit leer stehende Haus meiner Tante Walburga Hoch im Vettweißer Unterdorf. Allein der Wärme wegen.

Silvester
Es folgte die Silvesternacht und als ob von Deutschen und Amerikanern abgesprochen: Es herrschte totale Ruhe an der Front. Doch wie auf Kommando, um Mitternacht lautes MG - Feuer. Die Soldaten versuchten mit den Maschinengewehren Kreise zu schießen. Da jeder 10. Schuss aus Leuchtspur bestand, bildeten sich bunte Kreise am Himmel. Wenn man so will: Ein Feuerwerk per Maschinengewehr begrüßte das Jahr 1945. Na dann, Prosit neues Jahr.!!!! Es konnte, nein es musste, nur besser werden.

Franz Erasmy, in dessen Besitz sich die Burg Erasmy befand, suchte den Kontakt zu meinen Eltern und bat sie in die Burg einzuziehen. Er selber hatte sich zu Verwandten begeben und wäre für eine Beaufsichtigung des Inventars dankbar. Dieses "Angebot" nahmen meine Eltern an, starteten den erneuten Umzug, wo- bei auch meine Schwester und ich, meine Genesung machte Fortschritte, wie- der zu den Eltern zogen.

1945
Es war Anfang Januar und die Front rückte aus Richtung Hürtgenwald immer näher. Dies merkte man an dem nun oftmaligen Beschuss durch amerikanische Artillerie, wobei jedes Mal Zuflucht im Keller gesucht wurde. Da uns die Kellerräume der Burg nicht "geheuer" waren, suchten wir immer Schutz im Keller von Fritz Reufsteck in der heutigen Eichgasse, den wir problemlos durch eine Öffnung in der Begrenzungsmauer, die durch einen Granateinschlag entstanden war, erreichten. Ließ der Granathagel nach, wieder zurück in die Burg Erasmy. Einmal, nach einer Feuerpause der amerikanischen Artillerie verließen meine Schwester Anneliese und ich den schützenden Keller von Reufstecks und wollten zur Burg zurück. In dem Moment, wo wir die Eichgasse passierten, schlug eine Granate in Nähe der Dürenerstraße ein. In Angst drückten wir uns an die Mauer. In dem Moment, wo wir uns aufrichteten ging noch ein Splitter nieder, haarscharf an meinem Kopf vorbei, wobei meine Mütze und meine Kleidung in Schulterhöhe zerfetzt wurden. Der Splitter hatte die Größe eines Hühnereis.
Wieder hatte ich Glück und entkam dem Tode. Ich hatte wieder einen guten Schutzengel.
Ich erinnere mich an 2 Meldegänger der Wehrmacht, die bei uns Unterschlupf für kurze Zeit suchten, die aber leider zu einer Aufgabe nicht zu überreden waren. Anderntags wurden sie tot am Lichweg aufgefunden, sie waren, von Granaten getroffen, ums Leben gekommen. Es war am 27. Februar. Morgens starkes Motorengeräusch aus Richtung Soller. Die Amerikaner rückten mit Panzern vor. An geordneten Widerstand der Wehrmacht war längst nicht mehr zu denken. Doch in Kettenheim neben dem heutigen Haus von Steffi Courth war ein PAK Geschütz (Panzerabwehrkanone) gut getarnt in Stellung gebracht worden. Drei, der vorrückenden Panzer, wurden von dort aus "abgeschossen". Die Amerikaner zogen sich zurück. Zuerst musste die deutsche Stellung "ausgeschaltet" werden, was auch gelang. Am Nachmittag des gleichen Tages rückten die Amerikaner in Vettweiß ein. Diese Fronttruppen zeigten sich gegenüber der Bevölkerung, es mögen an die hundert Einwohner gewesen sein, die eine Evakuierung ausgeschlossen hatten, äußerst human.

p181kem49m1d4pvn81j6q19aedp181kelsp71vbp17m31rr61u2j3mn5Wir bekamen "Besuch" in der Burg. Die Amerikaner erklärten die Burg zum Gefechtsstand und wiesen uns als Unterkunft das Haus der Familie Heimbach auf der Sollergasse (heute Dürenerstraße 37) zu.

Mein Bruder Hermann war ebenfalls anwesend. Er hatte sich von seiner Einheit in Bessenich abgesetzt, stellte sich den Amerikaner, die ihn zum Gefangenen erklärten.

Eine Bilddokumentation, die den Einmarsch der Amerikaner in Vettweiß zeigt und auf der meine Mutter, ein ukrainischer Fremdarbeiter zusammen mit seiner Tochter sowie meine Person zu sehen sind, wurde am nächsten Tag, also dem 28. Februar, von einem amerikanischen Filmteam gedreht, das zusammen mit dem nachrückenden Tross in Vettweiß einrückte. Alle auf der Dokumentation zu sehenden Bilder wurden an diesem Tag gedreht.

Die gezeigte, aus großen Pfählen bestehende Konstruktion in der heutigen Dürenerstrasse war als Panzersperre gedacht, deren sich noch eine im Unterdorf befand und von Pionieren des hiesigen Pionierparks errichtet worden waren und für Panzer nichts anderes waren, als ein "lachhaftes" Hindernis. Wer gedacht hatte, dass nun endlich Schluss sei mit den Kampfhandlungen, der sah sich getäuscht. Östlich von Vettweiß, in der Nähe von Gut Dirlau, sowie nahe Ginnick, waren noch besetzte deutsche Geschützstellungen, die Vettweiß in Beschuss nahmen. Durch eine Granate, die in das Anwesen der Familie Heimbach, in der wir ja zwischenzeitlich wohnten, einschlug, wäre ich fast durch Splitterhagel ums Leben gekommen. Erneut kam ich, wie durch ein Wunder, ungeschoren davon.

Auch diese Stellungen wurden rasch von den Amerikaner ausgeschaltet, so dass endlich Ruhe einkehrte in das vom Krieg gezeichnete Vettweiß. Für mich persönlich wurde es auch Zeit für das Kriegsende, denn ich glaube noch heute, dass mein Glück, das ich in allen beschriebenen Situationen hatte, so langsam aufgebraucht war. Dann dauerte es vielleicht noch 2 Wochen, bis die ersten Evakuierten zurückkamen. Wir zogen nach den ersten notdürftigen Reparaturen in unser zweites Wohnhaus. Dies grenzte an unseren Hof und obwohl dies durch eine Granate im Dachgeschoss getroffen wurde, begannen wir wieder mit den Hofaufbau.

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p181kem49maha175d1hal187718rbcMussten allerdings die Sprengung der Kirche mit ansehen, deren Trümmer für die Zuwege zum Feldflugplatz genutzt wurden und der in der Gemarkung zwischen Kelz, Gladbach und Vettweiß angelegt wurde, der jedoch nur kurze Zeit für frontnahe Einsätze genutzt wurde, so von von 2 Staffeln in der Zeit vom 26. März bis zum 17. April. Unter schwierigsten menschlichen wie wirtschaftlichen Bedingungen begann der Wiederaufbau der verheerenden Schäden, die der unsinnige Krieg hinterlassen hatte.

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