Im Wandel der Zeit - Franz-Herbert Courth

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Courth Franz Herbert 150x210Franz-Herbert CourthIm Wandel der Zeit

Erinnerungen des Zeitzeugen Franz-Herbert Courth

 

Damit die Erinnerungen an Kinder- und Jugendzeiten von Zeitzeugen einer späteren und interessierten Generation erhalten bleiben, will auch ich teilhaben, meine Erinnerungen, soweit es möglich ist, zu dokumentieren.

Auch liegt mir daran, Überlieferungen meiner Eltern mit einzubringen. Als Ältester von vier Kindern der Eheleute Lambert und Gertrud Courth, geb. Püllen, wurde ich im April 1932 geboren.

Meine Geschwister sind meine Schwester Waltraud sowie meine Brüder Hermann und Lambert.

Courth Familiev.l.:Hermann, Waltraud, Franz-Herbert, Vater Lambert, Bruder Lambert, Mutter Gertrud

Nach dem für Vettweiß obligaten Besuch des Kindergartens, wurde ich im Jahre 1938 in der Volksschule an der Schulstraße eingeschult. Mit Beginn des 3. Schuljahres fand der Unterricht in der alten Schule am Markt statt, da in und am Schulgebäude in der Schulstraße Umbaumaßnahmen vorgenommen wurden. Im September 1943 wechselte ich nach Düren aufs Gymnasium. Kaum hatte der Unterricht der 2. Klasse (früher genannt Quinta) 1944 begonnen, da war er auch schon wieder beendet. Die Gefährlichkeit der näher rückenden Front im Westen war nicht zu leugnen. Der Unterricht wurde eingestellt.

Selbst ein Bruder meines Vaters, der auf der von deutschen Truppen besetzten Krim, die von den Russen im August zurückerobert worden war, lange Zeit als Gebietslandwirt tätig war und sich nun auf dem Marsch an die Westfront befand, riet dringend von einem weiteren Schulbesuch ab, da nach Schulschluss auch schon mal ein Fußmarsch nach Vettweiß anstand. Der Bahnbetrieb war zu dieser Zeit schon mehr als ein Lotteriespiel. Die Aussichtslosigkeit der Gesamtlage war allerorts zu spüren, doch dies öffentlich aus zu sprechen oder nur anzudeuten, war lebensgefährlich, da Standgerichte auf “Reichszersetzung, förmlich spezialisiert waren, um härteste Urteile zu fällen und diese augenblicklich auch zu vollstrecken.

Meine Eltern bewirtschafteten den Frohnhof. Es war härteste Arbeit in der Landwirtschaft angesagt, da jeder Arbeitsgang, der auf den Feldern anfiel, weitgehend mit Pferden ausgeführt wurde. Auf dem Frohnhof waren es 12 Kaltblüter, die für die Arbeit zur Verfügung standen. Auch hatte mein Vater sich der Zucht verschrieben, um die jungen Pferde, die bei ihm eine zweijährige Anlernphase durchliefen, danach verkaufen zu können Der Kuhstall war als Abmelkstall mit 22 Kühen bestückt. Dies war zu dieser Zeit die Größenordnung, die ein Ehepaar als “Schweizer“ (Melker) versorgen konnte. Auf dem Frohnhof waren dies das Ehepaar Fritz und Johanna Dykstra, die für diese gewissenhafte und harte Arbeit, die mehrere Arbeitsgänge in Anspruch nahm, verantwortlich waren. Familie Dykstra waren niederländische Staatsbürger und seit dem 01. Mai 1928 auf dem Frohnhof beschäftigt.

Dann Erleichterung im Jahre 1937. Der erste Traktor, ein Lanz Bulldock mit 35 PS, hielt “Einzug“ auf dem Frohnhof.

Courth Traktor 01Fahrer Thomas Veith und Heinrich Dykstra
Als Dauerbeschäftigte zählte der Betrieb 20 Personen. Während der Erntezeiten nochmal 20 Männer und Frauen.

Die Jahre vergingen, der elende Krieg begann, wie bereits erwähnt. Wir Kinder spürten nicht viel davon, bis auf die Gespräche der Älteren, wenn wieder der Tod eines Vettweißer Soldaten zu beklagen war, was leider immer öfter der Fall war.

Zu Kriegsbeginn mussten alle männlichen Arbeiter zum Militär. Diese Arbeitskräfte wurden zuerst durch gefangene Polen, ab 1940 durch Franzosen ersetzt, die sich sichtlich wohlfühlten, da sie uns nach dem Krieg noch sehr oft besucht haben. Die Frauenarbeit wurde durch 8 Ukrainerinnen bewältigt. Sie wollten nach dem Krieg ungern in ihre Heimat zurück, da sie bereits bekannte Repressalien an Kriegsgefangenen durch das Stalin-Regime fürchteten. Sie wurden dort als Deserteure geführt.

Im Jahre 1943 mussten die beiden größten Glocken der Pfarrkirche der Rüstungsindustrie zur Verfügung gestellt werden. Die größte Glocke wurde 1757 gegossen und die zweite Glocke bereits im Jahre 1518. Die kleinste Glocke, die die Pfarre behalten durfte, stammte aus dem Jahre 1640.
Die Glocken wurden nicht im Ganzen abtransportiert, sie wurden im Turm zerkleinert und stückweise abgefahren. Eine Aktion, die Pfarrer Gerards zu Tränen rührte.

Die Lage wurde von Mal zu Mal spürbar aussichtsloser. Die deutschen Streitkräfte hatten sich im Spätsommer 1944 bis an die ehemaligen Reichsgrenzen zurückgezogen und Aachen war bereits am 21. Oktober als erste deutsche Stadt von den Alliierten eingenommen worden.

Der Vettweißer Bahnhof war strategisch wichtig für Nachschub an Menschen und Material. Vettweiß hatte den letzten intakten Güterbahnhof in der Region. Für uns Kinder durchaus interessant, keine Schule, keine Hausaufgaben, keine Langeweile, doch für die Beteiligten der blanke Horror. Waffen und Munition wurden per Pferdegespanne an die Front gekarrt, ebenso die Verpflegung, die in einem großen Lager auf Gut Hommelsheim deponiert war und die auch in einer Feldküche in Vettweiß zubereitet wurde. Für die Soldaten, die von Vettweiß aus bei Dunkelheit den Fußmarsch an die Front Richtung Hürtgenwald machten, gab es meistens kein Zurück mehr. Wir haben erlebt, dass von mehreren Kompanien nach Tagen nur noch 5 bis 6 Mann zurückkamen,aus der “Hölle“, wie sie es nannten.

Anfang November erging der Befehl, den Großteil der Kühe zusammen- und über den Rhein zu treiben. Also trieb man die Kühe, wie befohlen zusammen. Ausgesuchte Parteigenossen, Angehörige des Volkssturms, wurden für den Trieb auserkoren. Da diese Leute jedoch keinerlei Ahnung im Umgang mit Vieh hatten, brachen die Tiere aus und mussten mühsam wieder von den Feldern zusammengetrieben werden, ehe der “Zug“ unter Fachleitung “Fahrt“ aufnehmen konnte.

16. November, Angriff auf Düren. Vom Frohnhof aus war die brennende Stadt zu sehen. In der Dunkelheit ein gespenstiger Anblick. Dies war das Signal für meine Eltern, uns Kinder bei unserer Verwandtschaft, der Familie Merckelbach, in Froitzheim unterzubringen.

Die Familie Merckelbach hatte die niederländische Staatsbürgerschaft und der Ort Froitzheim war Hauptverbandsplatz der Wehrmacht. Darauf deuteten die auf den Dächern angebrachten “roten Kreuze“ hin, was auch seitens der Alliierten voll respektiert wurde.

Tage vor dem Bombenangriff auf Vettweiß hatte Franz Merckelbach, von Beruf Arzt, mit Einverständnis von Pfarrer Gerards und in weiser Voraussicht, das heute über dem Hauptaltar der Vettweißer Pfarrkirche angebrachte große Altarbild, aus seiner Umrahmung gelöst und mit weiteren sakralen Utensilien nach Neuwied zu Verwandten in Sicherheit gebracht.

Am 30. November, einem Donnerstag, der Angriff auf Vettweiß. Zwei Tage zuvor war ich aus Froitzheim nach Hause zurückgekehrt und befand mich gerade auf dem Hof, als das Inferno seinen Lauf nahm. Es reichte gerade, dass es die ganze Familie zum Schutz in den Keller schaffte. Neun Bomben gingen auf unserem Anwesen nieder, Gott sei Dank waren keine Personenschäden zu beklagen und auch Gebäudeschäden hielten sich in Grenzen.

Das Wohnhaus und die Stallungen, links vom Hoftor aus gesehen, blieben verschont, während das rechte Areal mit Scheune und Schuppen sehr betroffen war. Dagegen bei den umliegenden Gebäuden und Höfen das reinste Chaos, besonders auf dem Hof der Familie Kau. Dort war, genau zu diesem Zeitpunkt, ein Dreschvorgang mittels Dreschmaschine im Gange. Völlig überraschend und schutzlos sahen sich die dabei Beschäftigten der Situation ausgesetzt, und so zählte man alleine hier 20 Bombenopfer. Auf dem Hof der Familie Hoch waren weitere 4 Opfer, und auf dem Hof Falkenberg 2 zu beklagen.

Courth Frohnhof 03 04Teile des Frohnhofes nach dem Bombenangriff
Zwei Tage später hieß es für Mutter und uns Kinder, auf in die Evakuierung. Mit Bulldog und Anhänger Richtung Neuwied, wo die Verwandtschaft der Familie Merckelbach eine Unterkunft für uns ausgemacht hatte. Vater blieb zurück, wie ca. 100 weitere Vettweißer Bürger, die die Evakuierung scheuten, die sich aber auch um das wenige verbliebene Vieh kümmern mussten. Alle, die hierblieben, wurden beschäftigt. Männer mussten Schützengräben ausheben. Frauen in der Molkerei Verpflegung für die Soldaten kochen. Mein Vater war zum Einsatzleiter bestellt worden.

Am 16. Dezember startete die Wehrmacht die sogenannte Ardennenoffensive, in der Hoffnung, im Westen dem Kriegsgeschehen nochmals eine Wendung geben zu können. Der Überraschungseffekt war da, doch nach sechs Wochen war das Unternehmen gänzlich gescheitert. Zehntausende Opfer waren zu beklagen.

Glockengeläut am 24. Februar. Der Volkssturm wurde aktiv. Der Anlass, ob in Panik oder Freude, ist nicht überliefert. Die Amerikaner hatten bei Winden die Rur überquert.

Am gleichen Tag, drei Tage vor dem Einmarsch der Amerikaner in Vettweiß, “Besuch“ zweier Flugzeuge. Gegen 12 Uhr am Mittag kamen 2 doppel-rümpfige Lightnings (HGVV: Lockheed P-38 Lightning), die über dem Frohnhof je 2 Bomben mit einer gewaltigen Sprengkraft abwarfen. Dabei wurde unser großes Fachwerkhaus, das hinter dem Haupthaus in der Nähe zum Missionskreuz und dem Anwesen der Familie Erken stand, durch Volltreffer zerstört. Das Haus der Familie Erken wurde total in Mitleidenschaft gezogen. Unser Wohnhaus hatte auch dieses Mal den Angriff überstanden.

Im Jahre 1977 wurde im Hof von Hubert Hoch eine Bombe geortet und entschärft. Die Vermutung geht dahin, dass dieser Blindgänger, sowie eine später entdeckte zweite Bombe im Stall, diesem Angriff zuzuschreiben sind.

Courth Bombenfund 05Bombenfund Nr. 1

Courth Bombenfund 06Bombenfund Nr. 2

 Am 27. Februar rückten amerikanische Truppen in Vettweiß ein, das kurz vorher von deutschen Truppen geräumt worden war, die, nachdem sie unsere mit Getreide gefüllte Scheune am Ortsrand von Vettweiß in Brand gesetzt hatten, den Schutz des riesigen Qualms ausnutzend, sich in Richtung Gladbach absetzten. Nicht so glimpflich kamen die Soldaten davon, die von Kettenheim aus drei der anrückenden amerikanischen Panzer abschossen. Dafür bezahlten sie alle mit dem Leben.

Am 28. März teilten ein amerikanischer Kommandeur sowie ein Militärgeistlicher dem zwischenzeitlich eingesetzten Bürgermeister und Dorfpolizist Josef Junkersdorf und meinem Vater mit, dass die Kirche nach 24 Stunden gesprengt würde und somit die Zeit genutzt werden könne, um die Inneneinrichtung in Sicherheit zu bringen. Zaghafte Proteste halfen nicht. Die Entscheidung war unumstößlich. Da die Zeit für eine Räumung sehr kurz war, konnte nur wenig gerettet werden.

Bänke, Maria-Hilf-Altar, das um 1400 geschaffene wertvolle Holzkruzifix, das Prozessionskreuz, das heute am Taufbecken angebracht ist, alles kam in den Pfarrgarten, wobei unter den wenigen fleißigen Helfern mir heute aus der Überlieferung noch die Gebrüder Heinrich und Franz Erken, Egidius Hermanns, Fritz Dykstra und Sohn Heinrich, Wilhelm Strack und mein Vater bekannt sind. Sicherlich waren noch mehr Personen beteiligt, deren Namen mir leider nicht mehr geläufig sind. Die wertvollsten Gegenstände, wie die Altäre, die großen Holzfiguren der 14 Nothelfer, die Glocke konnten nicht gerettet werden.

Courth Kirche 07Vettweißer Kirche, rückwärts vom Frohnhof aus gesehenAm 29. März wurde erst ein Teil der Kirche gesprengt. Mit einem Panzer wurde in die Umgrenzungsmauer des Frohnhofes eine Lücke gebrochen, dann wurden Drahtseile durch die Fensteröffnungen der Kirche gespannt und diese dann per Panzer eingerissen. Der Turm, so hatten die beiden Amerikaner versprochen, sollte nicht abgerissen werden. Weshalb, blieb ihr Geheimnis. Vielleicht sahen sie in den meterdicken Mauern, der Turm stammt aus dem 11. Jahrhundert, ein hartes „Stück Arbeit“. Dieser Turm war auf den Resten eines römischen Burgus (turmartige kleinere Kastelle) mit 1.50 m dicken Mauern aus der Zeit der römischen Besiedlung etwa im 4. Und 5. Jahrhundert errichtet worden. Dörfer entstanden erst nach 500 n.Chr.

Jeweils ein Burgus stand in Vettweiß, in Kemperhof und in Veitzheim. In Veitzheim wurde die Matrone Visiuahänna verehrt. Der bei Ausgrabungen gefundene Matronenstein befindet sich im Landesmuseum in Bonn. Es gibt Wissenschaftler, die behaupten, der Name Vettweiß wäre abgeleitet von Visuahänna. Um 880 vermachte Kaiserin Theophaniá den Frohnhof der  Kirche Maria Gradus in Köln. Theophaniá redete dabei vom Frohnhof in Wyhs.

Durch die Sprengung war der Turm derart in Mitleidenschaft gezogen, dass den Amerikanern nicht erspart blieb, auch diesen einzureißen. Der ganze Schuttberg wurde nun in Brand gesetzt, da Holz für die Errichtung der Zuwegung zum Flugplatz nicht dienlich war.

Am 03. Mai 1945 kehrten wir aus der Evakuierung zurück. Der Kirchplatz war platt, er diente uns Kindern fortan als Fußballplatz.

Mit und mit kehrten die Evakuierten nach Vettweiß zurück. Arbeit gab es für fast alle nur in der Landwirtschaft für den Lohn von Lebensmitteln, die im ländlichen Bereich anfielen. In diesem Jahr fiel die Ernte aus, eine Aussaat im Herbst war unmöglich. Dies war den vielen Bombentrichtern und vermeintlicher Munition geschuldet. Es war einfach zu gefährlich, so dass auf allen Feldern das Unkraut wucherte. Die Leute waren aber vollauf mit der Entschuttung, Reparaturarbeiten und mit der Verfüllung der vielen Bombentrichter beschäftigt. Neun Trichter waren es allein auf unserem Hof und an die 250 auf den Feldern, die alle per Hand eingeebnet werden mussten, wo sollten auch etwaige Planierraupen herkommen? Es gab noch keine Raupen.

Monate vergingen bis für die Schüler wieder der “Ernst des Lebens“, der Schulunterricht einsetzte. Für meinen Bruder Hermann und mich bedeutet dies: Internat in Bad Godesberg bei den dortigen Jesuiten, da es im zerstörten Düren, in Zülpich und Euskirchen noch keinen Schulbetrieb gab. Zu dieser Zeit an Primitivität und Dürftigkeit nicht zu überbieten. Wir haben als Schüler oftmals Hunger gelitten. Dieser elende Zustand besserte sich ein wenig mit der einsetzenden Schulspeisung durch die Amerikaner. Eines hat unter diesen Umständen nicht gelitten: Der Unterricht, der ohne Unterbrechung durchgezogen wurde. Wir waren gerne in Godesberg und die Lehrer waren für uns Respektpersonen, die als Kriegsteilnehmer eine große Lebenserfahrung, nicht nur im Unterricht, einbrachten.

Im Jahr 1950 kehrte ich nach Hause zurück. Meine landwirtschaftliche Lehre begann. Herr Dykstra führte längst wieder Regie im Melkstall. Ab Herbst Besuch der landwirtschaftlichen Winterschule in Düren. Damit nicht genug. 2 Jahre Arbeit bei Lehrbetrieben im Jahreswechsel, dann noch 1 Jahr höhere Landwirtschaftsschule in Brühl, so dass ich im Jahre 1955 als Junior auf dem heimischen Frohnhof die Akzeptanz erlangt hatte.

In diesen 10 Jahren seit Kriegsende hatte es eine grundlegende Änderung gegeben. Die Industrialisierung. Viele in der Landwirtschaft Tätige, kehrten in ihren alten Beruf zurück oder fanden Arbeit in den Produktionsabläufen der Industrie. Und auch vor der Landwirtschaft machte der Fortschritt gottlob nicht halt. Die Maschinen wurden moderner und leistungsfähiger, Traktoren lösten mit und mit die Pferde ab, deren Einsatz immer weniger wurde, bis er nach wenigen Jahren nicht mehr notwendig war. Und noch eine Wichtigkeit darf nicht verschwiegen bleiben: Die Modernisierung war eine verdiente Arbeitserleichterung für die Menschen.

Courth Erntefest 08Vettweiß: Erntefest auf dem FrohnhofEinen Schlusssatz möchte ich noch anbringen, der die Veränderung im Laufe der Zeit festhält: Von den 20 Bauernhöfen, die Vettweiß im Jahre 1950 aufzuweisen hatte, sind im Jahre 2013 noch 7 aktiv und Milchkühe sind gänzlich abgeschafft. In der Landwirtschaft hat mittlerweile eine “Revolution“ stattgefunden, die immer weiter geht. Gewinn ist nur noch mit großflächigen Betrieben und riesigen Viehbeständen möglich. So wandelt sich die Zeit.

Courth Frohnhof 09Erinnerungsfoto der Beschäftigten des Frohnhofes in Vettweiß Mit dem vorstehenden Bild hat es folgende Bewandtnis

Mein Großvater Franz Courth verstarb im Jahre 1904 im Alter von 54 Jahren. Meine Großmutter Maria, geb. Hecking aus Mayen, sah sich mit 5 Kindern außer Stande den Frohnhof in Eigenregie weiterzuführen. Sie entschloss sich zur Verpachtung. Alle Beschäftigten des Frohnhofes mussten aus diesem Anlass Aufstellung auf dem Hof mit dem 1898 erbauten Haus für ein Erinnerungsfoto nehmen.



HGVV Couth BildergalerieGalerie des Fronhofs in Vettweiß

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Autor
Günter Esser

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