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Ginnick

Ein Mekka für Naturfreunde

Das am äußersten südwestlichen Rand der Zülpicher Börde gelegene Ginnick prägt den Voreifelcharakter der Gemeinde Vettweiß. Der Ort ist ein Mekka für Naturfreunde, findet man doch hier auf den kargen Muschelkalkböden viele seltene Pflanzen, darunter zahlreiche Orchideen, Kuhschellen und Enziane.

Die erste Erwähnung von Ginnick lautet auf das Jahr 1176. Eine weitere Erwähnung findet sich auf einer Tranchot-Müffling-Karte. Um 1801 hieß der Ort Gimnich. Der Ortsname stammt aus dem althochdeutschen Wort ginicki und ist abgeleitet aus der Bezeichnung für Krümmung oder Biegung im Gelände „genic".

Früher wurde bei Ginnick Wein angebaut. Die Weinberge sind erstmals 1514 zwischen Froitzheim und Ginnick erwähnt. Dort befand sich auch ein Kelterhaus. Noch 1716 besaß der Kurfürst von der Pfalz, der damalige Landesherr von Jülich-Berg, um Ginnick 19 Morgen 1 Viertel 2 Pinten Weinberg.

Am 1. Juli 1969 wurde Ginnick nach Vettweiß eingemeindet.

Zu den Sehenswürdigkeiten gehören der Wasserturm, der auf einer Anhöhe steht und den Ort weithin sichtbar überragt, die Pfarrkirche St. Antonius sowie einige alte Bauernhäuser.

Die ehemalige einklassige Volksschule am Ortsrand wurde durch die Interessengemeinschaft Ginnicker Ortsvereine zum Bürgerhaus um- und ausgebaut.
In Ginnick wohnt die Autorin Gisela Blümmert, die mehrere Kriminalromane und Sachbücher veröffentlicht hat.

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