14. Nov. 2020 in Aktuelles 0 Kommentar

Liebe Mitglieder und Freunde des Geschichtsvereins,
wir hoffen Sie sind alle wohlauf und haben die Corona-Krise bis jetzt gesund überstanden.
Eigentlich war vorgesehen, Sie auch in diesem Jahr - wie es zwischenzeitlich lieb gewonnenes Ritual ist - zu Beginn der Adventszeit zu unserem Bildernachmittag einzuladen.

Aber die Hygienevorschriften und Abstandsregeln der Corona-Pandemie lassen das leider in der gewohnten Form und unter dem Aspekt, dass Ihre Gesundheit absolut im Vordergrund steht, nicht zu.

Der Charakter des Bildernachmittages ist geprägt von gemütlichem Beisammensein, Verzällcher halten, zusammen lachen und Nähe zueinander. Dies alles ist aufgrund der Corona-Regeln, die Mindestabstand und Mund-Nasen-Schutz verlangen, so nicht möglich.
Auf den Bildernachmittagen konnten Sie auch immer einen mit viel Hingabe gestalteten Heimatkalender erwerben, den Sie an Ihre Lieben verschenken oder worüber Sie sich selbst das Jahr über erfreuen konnten.

Selbstverständlich haben wir auch in diesem Jahr einen Kalender für Sie erstellt, der das Thema Unsere Heimat im Wandel der Zeit zum Inhalt hat, jeweils mit ausführlichen Erläuterungen zu jedem Kalendermotiv.


Gerne können Sie sich an Franz Ersami (Tel. 02424-2688) oder Alfons Esser (Tel. 02424-1648) wenden oder Sie nutzen die Emailadresse info@hgv-vettweiss.de, um sich Ihre Kalender reservieren zu lassen. Wir bringen ihn dann bei Ihnen vorbei.
Darüber hinaus erhalten Sie den Kalender in der Adler-Apotheke Vettweiß. Die Kosten betragen nach wie vor € 6,50.

Wir behalten die Entwicklung rund um Corona natürlich im Auge und wägen sorgfältig ab, ob und wann wir unsere Veranstaltungen wieder starten können.

Wir freuen uns schon jetzt auf ein - hoffentlich - baldiges Wiedersehen.

Bleiben Sie gesund und wohlauf.


Ihr Heimat- und Geschichtsverein Vettweiß


Der Vorstand

HGV Kalender 2021 Deckbaltt Kompakt

01. Aug. 2020 in Aktuelles 0 Kommentar

Vettweiß - Historischer „Verkehrsknotenpunkt“

Dreifaltigkeitskapelle erstrahlt in neuem Glanz

Die im Jahre 1680 erbaute Dreifaltigkeitskapelle ist der einzig noch vorhandene Sakralbau, der die lange Geschichte des Dorfes Vettweiß bezeugt.


Heute liegt die Kapelle vereinsamt im Feld nördlich von Vettweiß. In früheren Jahren war sie zu Recht als Verkehrsknotenpunkt zu betrachten.


Zum einen führte die vor mehr als 1000 Jahren aufgelassene Aachen-Frankfurter-Heerstraße unmittelbar an der Kapelle vorbei; eine ehemals bedeutende Krönungs-, Handels- und Pilgerstraße. Hier zogen einst die in Frankfurt gewählten deutschen Kaiser nach Aachen zur Krönung.


Zum anderen entstanden im Mittelalter zur Aufnahme der kranken und müden Wanderer und zur Versorgung der durchreisenden Fuhrleute, an bedeutenden Verkehrsstraßen Gast- und Siechenhäuser. So entstand an der Vettweißer Kapelle ein Gasthaus mit einem landwirtschaftlichen Betrieb.


Es kann angenommen werden, dass für die Vettweißer Bevölkerung der „Verkehrsknotenpunkt“ Dreifaltigkeitskapelle von großer Bedeutung war. Man wanderte dorthin, um von den vorbeiziehenden Reisenden Neuigkeiten aus der großen weiten Welt zu erfahren, aber auch um zu beten.


Das Gasthaus und die Wirtschaftsgebäude wurden durch Bombenabwürfe 1942 gänzlich zerstört, allein die Kapelle blieb unversehrt. Vor diesem Hintergrund ist es ein Anliegen des Heimat- und Geschichtsvereins Vettweiß und weiterer Unterstützer, dieses historisch bedeutende Bauwerk zu einem Platz zu machen, an dem man verweilen möchte und gleichzeitig die bedeutsame Vergangenheit des Ortes zu erfährt. So beschreibt eine kürzlich aufgestellte Infotafel die Historie der Aachen-Frankfurter-Heerstraße und der Kapelle. Auf Anregung aus der Bevölkerung laden nun 2 Bänke zur Rast ein. Wandern, radeln Sie zur Dreifaltigkeitskapelle und genießen Sie im Schatten der Bäume den Blick auf die Kapelle, die eigens angelegte Wildblumenwiese und die Weite der Felder. Und während Sie an diesem historischen Ort Ihre Gedanken schweifen lassen, denken Sie vielleicht auch an die „3 wissen Juffere“, die der Legende nach auf dem „Sielepättche“ zur Kapelle wandelten und dort verschwanden. Der damalige Gastwirt wollte neben den bestehenden drei Pappeln, eine vierte anpflanzen, allein sie verdorrte ein ums andere Mal. Der Leser möge selbst entscheiden, ob die Dreifaltigkeit oder die „3 wissen Jufferen“ ihren Anteil daran haben.


Für weitere Informationen rund um die Dreifaltigkeitskapelle wird verwiesen auf den Artikel von Dr. Hermann Courth auf unserer Webseite.

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18. Jul. 2020 in Aktuelles 0 Kommentar

Die Gemeinde Vettweiß vergibt auch in diesem Jahr wieder einen Heimat-Preis, mit dem Engagement gewürdigt und nachahmenswerte Praxisbeispiele im Bereich Heimat gefördert werden. Eigens hierzu hatte der Rat der Gemeinde Vettweiß Richtlinien beschlossen.

Der Heimat-Preis ist eines von fünf Elementen des Landesförderprogramms „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet.“

Gegenstand der Förderung sind einzelne Projekte und Maßnahmen zur Stiftung, Stärkung und zum Erhalt lokaler Identität, die Gemeinschaft stärken und Menschen miteinander verbinden. Gefördert wird das Engagement von Vereinen, Organisationen und Initiativen zur Gestaltung unserer vielfältigen Heimat in Nordrhein-Westfalen. Es können auch Investitionen in Gebäude, Plätze und den öffentlichen Raum, zur medialen Darstellung und Vermittlung von Heimatgeschichte sowie zur Inszenierung und Kenntlichmachung von Objekten, Landschaften, Wegen und Plätzen mit besonderer lokaler und regionaler Bedeutung gefördert werden.

Für innovative Heimatprojekte wird der vom Land finanzierte Preis ausgelobt, der die konkrete Arbeit belohnen und zugleich nachahmenswerte Praxisbeispiele liefern soll. Die Auszeichnungen sind eine Wertschätzung der ehrenamtlich Engagierten. Das Preisgeld beträgt 5.000 Euro. Der Rat der Gemeinde Vettweiß hatte sich im Jahre 2018 zur Teilnahme am Landesprogramm entschieden und Ende November entsprechende Richtlinien erlassen. Kommunen vergeben den Preis, der auf bis zu drei Preisträger aufgeteilt werden soll. Die Sieger stellen sich anschließend einem Wettbewerb auf Landesebene.

Die Mittel für das laufende Jahr sind bewilligt worden.

Den Schwerpunkt für das Jahr 2020 hat der Gemeinderat in den Richtlinien mit drei Worten beschrieben:

Heimat.Tradition.Zukunft
Preisträger können Einwohnerinnen und Einwohner, Vereine, Teams und Institutionen sein.

Die Projekte sollen den Bezug zur örtlichen Gemeinschaft haben und das Gemeinschaftsgefühl aller Bürgerinnen und Bürger aber auch der Ortschaften untereinander stärken, so ist aus den Richtlinien zu erfahren.

Einzureichen ist eine Projektbeschreibung mit Aufgabenstellung und Ergebnisdarstellung. Zur Dokumentation sollten Fotos und Presseberichte beigefügt werden. Der Vorschlag ist per Post an den Bürgermeister der Gemeinde Vettweiß, Gereonstraße 14, 52391 Vettweiß oder per E-Mail an einzureichen.

Traditionsbewusste Organisationen und Vereine sollten diesen Aufruf als Ansporn sehen, ihre Projekte einzureichen.

Die Bewerbungsfrist endet am 4. September 2020

Die Bewertung der Projekte und die Vergabe der bis zu drei Preiskategorien erfolgt durch den Rat der Gemeinde Vettweiß nach Vorberatung und Empfehlung durch den Ausschuss für Jugend, Schulwesen, Kultur, Sport und Soziales.

Die Vergabe der Preise erfolgt anlässlich des jährlichen Ehrenamtsfestes im Dezember 2020.
Richtlinie der Gemeinde Vettweiß über die Gewährung von Zuwendungen zur Umsetzung des Förderprogramms "Heimat-Preis"

06. Apr. 2020 in Aktuelles 0 Kommentar

In Zeiten von Corona sagen Familien mit ihren Kindern DANKECorona 1

Corona 2

Corona 3

 

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