Zeitzeugen

21. Mär. 2021 von 0 Kommentar
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Leben und überleben in der Nachkriegszeit

HauptstrasseHauptstrasse Februar 1945Am 09. Mai 1945, vor 75 Jahren, endete mit der deutschen Kapitulation der 2. Weltkrieg. Mit dem Einmarsch der Amerikaner am 27. Februar 1945 in Vettweiß war der Krieg für die im Ort verbliebenen ca. 100 Personen so gut wie beendet. Der überwiegende Teil der Vettweißer Bevölkerung hatte nach dem Bombenangriff vom 30. November 1944 den Weg in die von den Nazis verordnete Evakuierung antreten müssen. Viele hatte es bis nach Thüringen verschlagen. Die Rückkehr sollte sich für manche Evakuierten aufregend, angstvoll und über einen langen Zeitraum erstrecken, für andere weniger schwierig, aber deshalb nicht gefahrloser. Die Evakuierten drängten auf schnelle Rückkehr in die Heimat. Oft zog sich das Vorhaben schleppend über Monate hin, verbunden mit vielen Enttäuschungen. Die Evakuierten wußten wo ihre Heimat war, im Gegensatz zu den Vertriebenen aus den verlorenen Ostgebieten Deutschlands, die nun gegen Westen zogen um hier eine neue Heimat zu finden. Das Ausmass kam einer Völkerwanderung gleich. So suchten und fanden Geflohene aus dem Osten auch in Vettweiß einen Neuanfang.

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Vettweißer Molkerei
Milchwirtschaft in Vettweiß

Otto SchwechtWenn man das Dorf Vettweiß von Gladbach aus betritt, dann trifft man auf zwei historisch interessante Industriegebäude.

Am Seelenpfad liegt die zur Ruine verfallene alte Krautfabrik. Das Gebäude hat eine wechselvolle Geschichte. Es wurde im Jahre 1873 als Dampfmühle erbaut, bereits jedoch nach vier Jahren geschlossen. Danach wechselten immer wieder die Eigentümer und mit ihnen auch die betriebliche Nutzung. So wurde in den Jahren 1912 bis 1917 eine Pappenfabrik betrieben, die jedoch wegen Wassermangel nicht rentierlich arbeiten konnte. Schließlich wurde von der Familie Beys aus Aldenhoven eine Krautfabrik, genannt et Prüppes betrieben. Auch die Krautfabrik besteht nicht mehr.

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Corona-Pandemie  Kriegs-Pandemie

Stefan FroehlingDie ersten Meldungen von einem gefährlichen, lebensbedrohendem Virus wurden im Dezember 2019 aus China, die Stadt Wuhan betreffend, verbreitet.

Dies wurde in unseren Breiten geflissentlich zur Kenntnis genommen, China ist in weiter Ferne. Auch die Nachricht, dass die Millionenstadt Wuhan von der Außenwelt komplett abgeriegelt wurde, war für den Rest der Welt noch nicht besorgniserregend.

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Britische Soldaten in Vettweiß
(Erinnerungen an das Jahr 1919)

Zu den von Alfons Esser mit viel Fleiß und Akribie gesammelten Erinnerungsstücken, von denen ein jedes seine eigene Geschichte hat, gehören auch ein englischer Pferdekummet sowie ein vergilbtes Foto, vier englische Soldaten darstellend.

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09. Okt. 2019 von 0 Kommentar
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Marga SchmitzMarga SchmitzDer 1. Weltkrieg endete am 11. November 1918 mit der Kapitulation des Deutschen Kaiserreiches.

Bei den aufgenommenen Friedensverhandlungen, die am 28. Juni 1919 mit der Unterzeichnung des Versailler Vertrags endeten, wurde verfügt, dass das Kaiserreich an fast allen Grenzen Gebiete an die Siegermächte abtreten mußte.

29. Jan. 2019 von 0 Kommentar
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Erinnerungen an den 30. November 1944

LuftaufnahmeLuftaufnahme der U.S. Airforce nach dem Angriff (Archiv HGVV)Der 30. November 1944 war für Vettweiß ein schicksalhafter Tag, denn er brachte Tod und Verderben über unser bisher von den Gräueln des Krieges weitgehend verschontes Dorf. In diesem Jahr jährt sich dieses Ereignis zum 75. Mal.

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Agnes SiepenAgnes Siepen geb. FalkenbergZeit für ein neues Leben

Im Jahre 1936 wurde ich als fünftes Kind der Eheleute Josef und Adele Falkenberg geb. Kick  geboren.

Unsere Mutter stammte aus Blatzheim.

Meine vier Geschwister waren Heinz, Hilde, Christine und Hubert (besser bekannt als Hujo).

07. Feb. 2018 von 0 Kommentar
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Ein Postamt für Vettweiß

PosthornArchiv Josef EsserVor ungefähr 5000 Jahren wurde die Schrift erfunden und seit dieser Zeit ist es das Bedürfnis der Menschen sich gegenseitig Briefe zu schreiben, Mitteilungen zu machen, Persönliches wie Amtliches auszutauschen.

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